Das ist nicht hindrapiert, so liegen die Kleinen, wenn die Mama weggeht!

Heute erwartet die kleinen Hundebabys ihr vierter Lebenstag.

Es ist normal, dass die Kleinen nach der Geburt abnehmen. So auch bei uns. Um festzustellen, wie es den Kleinen geht, führen wir Buch. Es wird zweimal am Tag gewogen, morgens um 6 Uhr und abends gegen 18 Uhr. Dabei erkennt man, ob die Mama genug Milch hat und wie sich die Hundebabys entwickeln. Zwischen dem vierten und sechsten Tag, so zeigen die Aufzeichnungen unserer vergangenen Würfe, erreichen die Hunde dann wieder ihr Geburtsgewicht.

Auf der einen Seite stehen die objektiven Zahlen, auf der anderen Seite steht die subjektiven Beobachtungen. Wie lebendig und agil sind die Kleinen? Wieviel wird „geknöttert“? Machen die Kleinen einen eher zufriedenen oder unzufriedenen Eindruck? Kann man sie anfassen, hochnehmen ohne dass man das Gefühl hat, dass sie irgendetwas haben?

Ich möchte diese weichen Faktoren folgendermaßen zusammenfassen: Wir haben sehr zufriedene Hundebabys, die sich ohne Probleme auch auf die Hand nehmen lassen und, wenn sie wach sind, aktiv versuchen, zur Zitze zu kommen. Wenn einer den Umweg über den liegenden „Berg“ Mama ASKANTI versucht und an der schieren Höhe scheitert, beschwert er sich zu Recht. Aber dafür sind wir ja auch da. Dann wird er eben an (in) die Hand genommen und bekommt den rechten Pfad zugewiesen. Zum Glück für uns, weil das ja auch uns eine Daseinsberechtigung verschafft. Acht Hundebabys und acht Zitzen, dass passt irgendwie zueinander, oder? So liegt jeder an einer Zitze, säugt, schläft ein, wacht auf, säugt, schläft ein … … … Natürlich passiert dieser Rhythmus nicht, ohne die Zitze aus den Augen (dem Mäulchen) zu verlieren. Alles in Allem haben wir zufriedene Welpen und eine Hundemama, die genug Milch gibt, wir füttern nicht zu. Es geht halt nichts über Muttermilch!

Am 1. Dezember 2020 morgens ums sechs Uhr sieht es so aus, dass das weitere Abnehmen nach der Geburt gestoppt ist. Alle haben hinter den Vergleichs-Zahlen der letzten drei Messungen mindesten zweimal ein Plus, manche schon ein drittes Plus. Das mag oft mit fünf Gramm Zuwachs auf den ersten Blick nur marginal sein, aber der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (ich weiß: der ist nicht von mir!, ist aber gut).  Hier passen der sehr gute subjektive Eindruck und die objektiven Zahlen gut zueinander.

Und: Jetzt kommen wieder wir ins Spiel, wenn einer eine sehr kleine Gewichtszunahme hat, wird er eben mehrmals an eine andere, Milch reichere Zitze umgebettet. Bei der nächsten Kontrolle zeigen sich dann recht schnell Erfolge. Das Säugen hat neben allen anderen Vorteilen einen sehr positiven Nebeneffekt. Die Kleinen müssen sehr intensiv ihr Kauwerkzeug einsetzen, das macht einen schönen großen Kopf. So wie wir es alle von unseren Bouviers erwarten.

Heute Morgen liegt bei uns in 300 m Höhe der erste Schnee, die großen Hunde genießen das total!

Jetzt kommt noch ein Filmchen von Oma BROWNIE, die hier mit unseren, wenige Tage alten, Gänsen “Locke” und “Gustav” Bekanntschaft macht. Das ist typisch Brownie, sie liebt alles Kleingetier.